*** Am 03.10.25 findet kein Konzert statt ***
Eintritt frei - Spende erbeten
Das Jahr 2025 bekommt so langsam graue Haare, aber die Unerhörten sind in den literarischen Jungbrunnen gestiegen und bringen von dort neue Geschichten zum Thema „Forever young“ mit. Lassen Sie sich vom jugendlichen Elan der Autorinnen und Autoren mitreißen und freuen Sie sich außerdem auf einen Überraschungs-Gast. Viel Spaß!
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Rossano Snel wurde in Brasilien geboren und lebt in Berlin. Er ist autodidaktischer Pianist und Komponist, der sich mit Minimalismus, brasilianischen Einflüssen und cineastischen Klanglandschaften beschäftigt.
Rossanos Musik bewegt sich oft an der Grenze zwischen Melancholie und Ekstase, zwischen Traum und Unruhe. 2023 veröffentlichte er CARBON – eine EP, die von der stillen Angst vor dem Klimakollaps geprägt ist. Eine Neuinterpretation von Kraftwerks Das Model und eine Klavierversion von Nirvanas Lithium erscheinen neben Originalwerken. 2024 trat er auf der Classical:NEXT-Bühne (im Rahmen der Tallinn Music Week) und beim Fusion Festival (Deutschland) auf. Sein Klavierstück Sunday 23 wurde unter der renommierten Leitung der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Im Laufe der Jahre fand seine Musik Eingang in über 20 Produktionen – Spielfilme, Fernsehserien, Dokumentationen, Installationen und Performances. Seine Songs waren in Projekten für HBO, Netflix, Universal Pictures, arte, ZDF, TV Globo und in Kunsträumen wie KW Contemporary (Berlin), Parque Lage (Rio) und Pivô (São Paulo) zu hören.
Magdalena Adlberger ist eine Cellistin aus Österreich, die Jazz, Klassik und andere Einflüsse miteinander verbindet.
Rossano Snel + Supernova Ensemble: Letícia Ramos: Filmes acompanhados por concerto ao vivo (Video)
https://www.rossanosnel.com/
https://vimeo.com/rossanosnel
https://www.youtube.com/user/rossanosnel
https://www.instagram.com/magdalenaadlberger/
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Erleben Sie Klezmer, wie er sein soll!
Mittreisend, temperamentvoll, unwiderstehlich.
Die Ginzburg Dynastie spielt Klezmer von ganzem Herzen. Wer sie hört, kennt nur ein Urteil: Grandios. Sie schlagen eine musikalische Brücke von der jahrhundertealten Tradition zur Moderne: Osteuropäischer Klezmer, Swing, Jiddisch-Cabaret, Oriental-Pop und feinster Jazz – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Die Mitglieder der Familie Ginzburg sind studierte Berufsmusiker in der sechsten Generation deren Klezmer Repertoire von Generation zu Generation weitergegeben, erweitert und vervollkommnet wird. Sie sind heute die einzige professionelle Klezmer – Dynastie in Europa. Hochzeiten und andere jüdische Feste sind ihre Spezialität. Gleichwohl beherrschen sie Klassik, Jazz sowie die Tanzmusik.
Die Ginzburgs sind Multiinstrumentalisten mit einer langen Tradition einer Familiendynastie, die ihren Ursprung in Jekatirinoslav / Dnepropetrovsk/Dnepr (UKRAINE), wo der berühmte Lubavitcher Rebbe Menachem Mendel Schneerson gewirkt und gelehrt hat. Die Familie war, bereits im 19. Jahrhundert, sehr bekannt. Es war eine Ehre, wenn das Ensemble Ginzburg auf einer Hochzeit aufspielte. In den 90er Jahren ist die Familie nach Israel und später nach Deutschland ausgewandert, wo sie heute lebt und ihre Tradition als Klezmer Dynastie weiterführt.
Igor Ginzburg: Akkordeon, Gesang
Wlady Ginzburg: Klarinette, Saxophon, Gesang
Stas Jaroschewsky: Piano
Aaron Urbach: Gitarre
www.klezmer-musik-berlin.de/klezmer
Ginzburg Dynastie-Jiddisch Swing Orchestra Trailer
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Der Literatursaloon Lunge existiert seit 2001. Seit 2011 lesen Autoren und Autorinnen jeden letzten Donnerstag des Monats im Café Tasso ihre Geschichten, Texte und Poeme einem wachsenden Publikum vor. Die Vielfalt der Texte brachte viele Augen zum Leuchten, regte Gedanken an, provozierte zustimmende und kritische Bemerkungen, jedoch blieb kaum ein Gast ungerührt.
Dazu gibt es zusätzlich zu den Kurzgeschichten musikalische Beiträge, wodurch die Abende im Literatursaloon Lunge noch einmal eine ganz andere Note erhalten.
Durch das langjährige Bestehen des Literatursaloons und die zunehmende Qualität der Texte inspiriert, gründeten zwei Autoren die Geschichtenzeitschrift STORYATELLA. In ihr erscheinen zahlreiche Geschichten von Autoren und Autorinnen des Literatursaloons.
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The Acoustic Blues Guitar Revue
Wenn es um Blues in deutschen Landen geht, führt an Bad Temper Joe kein Weg mehr vorbei. Der mürrische Bluesbarde aus der ostwestfälischen Provinz hat sich in den letzten Jahren zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung der Blues-Szene entwickelt. Davon zeugt nicht nur die Vielzahl an Alben mit ebenso rauen wie eindringlichen Songs, die BTJ zwischenzeitlich vorgelegt hat.
Davon zeugen auch der Gewinn der German Blues Challenge sowie die Nominierungen für diverse Blues- Awards und den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Mit Hingabe zu den alten Bluesern aus dem Mississippi-Delta überführt Bad Temper Joe den oft totgesagten Blues mit Leichtigkeit ins 21. Jahrhundert – und das mit allem, was Blues auf höchstem Niveau auszeichnet: exzellentes Songwriting, ausgeprägtes Traditionsbewusstsein, einnehmende Performance. Auch international schlägt BTJ Wellen. 2020 konnte er sich als einziger europäischer Act im Finale der International Blues Challenge in Memphis, USA behaupten. Das britische Blues Matters Magazine urteilt folgerichtig: „It’s hard to believe that the sounds of the Mississippi-Delta have relocated to Germany, but they have.“
Mit seinem Konzertprogramm „The Acoustic Blues Guitar Revue“ präsentiert sich der gebürtige Bielefelder auf einem weiteren Höhepunkt in seiner musikalischen Entwicklung. Die Show trägt nicht nur die reife musikalische Handschrift von Bad Temper Joe, sondern spiegelt auch die Intensität wider, mit der er sich über die Jahre seinem Handwerk und den Traditionen von Blues, Country und Folk widmet. Tief taucht er ein in die Musikgeschichte, um das, was er dort aufspürt, zu transformieren und mit seinem ganz eigenen Stempel zu versehen. Frei nach dem Motto: „Man kann die Welt nicht erobern, wenn es nichts mehr zu erobern gibt.“ Der Blues muss nicht neu erfunden werden.
Seinen Charme versprüht er am besten, wenn er so gespielt wird, wie BTJ ihn
in seiner „Acoustic Blues Guitar Revue“ zelebriert. Dabei zeigt er sich als ebenso beeindruckender wie einzigartiger Gitarrist und beweist mit seinem ruhigen, tiefen Gesang und seiner knurrig-humorvollen Art, welche Möglichkeiten die meist einfach erscheinenden traditionellen Bluesformen bieten und welche Kraft und Intensität in ihnen steckt. Und das alles mit einer Originalität, die in Europa ihresgleichen sucht.
Don‘t Talk About Break-Up (While I Eat)
One Can Wreck It All
Me and My Rockin‘ Chair
www.badtemperjoe.com
Foto © Nico Dreier
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